Management-Thesen Jack Welch

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Management-Thesen Jack Welch

20 Jahre lang war Welch CEO von General Electric, von 1981 bis 2001. Er verhalf dem Unternehmen zu immensem Wachstum. In seinem Buch „Winning“ von 2009 beschreibt er 8 Management-Regeln.

Als Coach unterstütze ich meine Kunden, ob als Führende oder als Geführte, ihre Ziele passgenau zu erreichen. Ob Spieler oder Ball – entscheidend ist das Kennen der eigenen Stärke, Schwächen und Eigenschaften sowie der souveräne Umgang mit den daraus resultierenden Konsequenzen.

Lassen Sie uns gemeinsam etwas bewegen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen. Sie erreichen mich unter wg@wilhelm-gerbert.de

These 1: Leader versuchen, ihr Team immer und überall zu

  • Das Team mit den besten Spielern gewinnt.
  • Deshalb müsse man ständig aufs Neue versuchen, das Beste aus seinen Mitarbeitern herauszuholen.
  • Personalentwicklung„sollte ein tägliches Unterfangen sein, das in jeden Aspekt Ihrer ganz normalen Aktivitäten integriert ist“, schreibt Welch.
  • Leader versuchen unermüdlich, ihr Team zu verbessern, indem sie jedes Treffen als Möglichkeit ansehen, zu evaluieren, zu coachen und Selbstvertrauen aufzubauen
  • Verteilen Sie viel Lob: Je konkreter, desto besser.
  • Wer lobt, macht andere besser – und damit auch das Unternehmen. Das kann man als Win-Win bezeichnen.

These 2: Leader haben den Mut für unpopuläre Entscheidungen

  • Harte Entscheidungen rufen Kritik und Widerstand hervor“. „Ihr Job ist es, zuzuhören und alles genau zu erklären, aber dabei nach vorne zu schauen.
    -> Zaudern oder betteln Sie nicht!“
  • Effektive Manager wissen, wann es an der Zeit ist, eine Entscheidung zu treffen. Man Kann sie nicht endlos nach hinten verschieben, nicht ewig auf etwas herumkauen.
  • Das gelte im Übrigen auch dann, wenn man nicht über vollständige Informationen verfügt. Kaum etwa sei schlimmer als ein Manager, der sich nicht von etwas trennen kann.
  • Unternehmen sind erfolgreich, wenn ihre Manager klar und sinnvoll trennen zwischen Top-Performern und Low-Performern, was Geschäfte und Personen betrifft . . .
  • wenn sie die Starken pflegen und die Schwachen aussondern. Unternehmen leiden, wenn jedes Geschäft und jede Person gleich behandelt wird

These 3: Leader stellen Vertrauen her

  • Vertrauen erwächst, wenn Leader transparent und offen sind und ihr Wort halten
  • Ein Mangel an Offenheit und Ehrlichkeit führt dazu, dass smarte Ideen, schnelles Handeln blockiert und gute Mitarbeiter daran gehindert werden, alles zu geben, was sie haben.

These 4: Leader strahlen eine positive Grundhaltung und Optimismus aus

  • Unglückliche Stämme können nur schwer gewinnen“, sagt Welch. Man muss zusammen klar kommen, an etwas glauben und dürfe sich nicht von anderen herunterziehen lassen – sei es von einem brutalen Wettbewerber oder der schlechten Konjunktur.
  • Ein Leader muss Enthusiasmus versprühen.
  • Sein Jobbeschreibung: Teils Coach, teils Cheerleader. Das müsse von innen kommen, denn: „Wenn ein Job dich nicht auf die eine oder andere Weise begeistert, dann mache etwas anderes.“

These 5: Leader vermitteln ihre Vision so, dass ihr jeder folgen kann

  • Eine Vision ist eine Zukunftswette. Die Aufgabe eines Leaders ist es, so viele Menschen wie möglich davon zu überzeugen, diese Wette einzugehen.
  • Dazu können Köder wie Gehaltserhöhungen, Boni oder andere Belohnungen beitragen.
  • Keine Vision ist es wert, auf Papier gedruckt zu werden, wenn sie nicht beständig kommuniziert und mit Belohnungen verstärkt wird
  • Ein Leitbild sage genau, wohin man will, und die Werte beschreiben das Verhalten, das einen dort hinbringt.
  • Leader stellen sicher, dass ihre Leute die Vision nicht nur sehen, sondern sie auch leben und atmen.

These 6: Leader stellen Fragen

  • Führungskräfte müssen nicht alles selber machen und auch nicht alles besser wissen.
  • Wenn Sie eine Führungskraft sind, ist es Ihr Job, Fragen zu stellen. Sie müssen sich in der Rolle wohlfühlen, wie die dümmste Person im Raum auszusehen = Blamiere Dich täglich
  • Jedes Gespräch, das Sie über eine Entscheidung, einen Vorschlag oder ein Stück Marktinformation führen, muss von Ihnen gefüllt werden mit Fragen wie Was?  Wenn? Warum nicht? Wie kann es sein? = W-Fragen öffnen
  • Wer nicht fragt, bleibt dumm. Fragen sind gleichbedeutend mit Herausforderungen für die Mitarbeiter.
  • Von ihnen wird erwartet, dass sie sie beantworten. Jedem Mitarbeiter müssen die Fragen indes anders gestellt werden, um den verschiedenen Charakteren gerecht zu werden.

These 7: Leader ermutigen dazu, Risiken einzugehen

  • Gewinner-Firmen gehen Risiken ein und lernen dazu.
  • Führungskräfte sollten ihre Mitarbeiter ermutigen, zu experimentieren, ohne permanent Angst vor Fehlern haben zu müssen.
  • Experimentierfreude ist ein Schlüssel für Wachstum.
  • Wenn Sie etwas Neues auf den Weg bringen, dann müssen Sie voll dahinter stehen. Spielen, um nicht zu verlieren darf niemals eine Option sein.

These 8: Leader feiern

  • Machen Sie auch aus kleinen Siegen eine große Sache. Denn wenn sie feiern, fühlen sich Menschen wie Sieger.
  • Feiern sorgen für eine Atmosphäre von Anerkennung und positiver Energie.

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